Was passiert bei Hotspots auf PV-Modulen?
Hotspots auf PV-Modulen entstehen, wenn einzelne Solarzellen verschattet, verschmutzt oder defekt sind und dadurch keinen Strom mehr sauber weiterleiten. Die betroffenen Stellen erhitzen sich lokal stark, wodurch die Leistung der gesamten Anlage sinkt und das Modul schneller altert. Im schlimmsten Fall können Hotspots sogar zu dauerhaften Schäden oder Brandrisiken führen.
Frühzeitig Fehler finden
Ein Hotspot ist nicht nur ein technisches Problem, sondern oft auch ein wirtschaftliches. Schon kleine Defekte können den Ertrag mindern und sich auf ganze Modulstrings auswirken. Je früher man die Ursache erkennt, desto besser lassen sich Folgeschäden vermeiden. Besonders gut sichtbar werden Hotspots mit einer Thermografie-Inspektion per Drohne. Dabei lassen sich auffällige Temperaturunterschiede auf den Modulen schnell erkennen, ohne die Anlage aufwendig begehen zu müssen.
Eine Rechnung, die sich auszahlt
Regelmäßige Inspektionen helfen, Verschattung durch Schmutz, Laub oder beschädigte Zellen früh zu entdecken. So lassen sich Ertragsverluste reduzieren und Reparaturen gezielter planen. Für Betreiber von PV-Anlagen ist das eine einfache Maßnahme, die sich am Ende oft deutlich rechnet.

