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Sicher fliegen. Sauber auswerten. Fair kalkulieren.

Wer eine Drohne über ein Firmengelände, ein Wohnhaus oder eine Solaranlage fliegen lässt, vertraut dem Piloten mehr als nur eine Kamera an. Es geht um Luftraumrecht, Haftung, Datenschutz und am Ende um belastbare Ergebnisse. Deshalb zeigen wir in diesem Beitrag offen, was hinter jedem SKYLENZ-Einsatz steckt: von der Genehmigung über die Fluglizenz und Versicherung bis zur zertifizierten Auswertung – und was das am Ende kostet.

 

 

Genehmigungen: Der erste Schritt vor jedem Flug

Bevor bei SKYLENZ überhaupt eine Drohne startet, steht die rechtliche Prüfung. Je nach Einsatzort und Flugszenario braucht es unterschiedliche Freigaben:

  • Luftraumprüfung: Kontrolle auf Kontrollzonen, Flughäfen, Naturschutzgebiete und temporäre Sperrgebiete.
  • Betriebliche Genehmigung: Bei Einsätzen in kontrollierten Lufträumen oder über sensiblen Bereichen (z. B. Industrieanlagen, Bahnstrecken, Wohngebieten) holt SKYLENZ die notwendigen Erlaubnisse bei den zuständigen Landesluftfahrtbehörden ein.
  • Grundstücks- und Betriebsfreigabe: Auch die Abstimmung mit Eigentümern, Betreibern und – wo nötig – Nachbarn gehört zum Standardprozess.

Diese Vorarbeit dauert oft länger als der eigentliche Flug. Sie ist aber der Grund, warum ein SKYLENZ-Einsatz rechtssicher abläuft, statt am Einsatztag an einer fehlenden Freigabe zu scheitern.

 

 

Fluglizenzen: Von A1/A3 bis zur STS-Zertifizierung

In Deutschland und der EU ist der Drohnenführerschein gestaffelt – vom Hobbypiloten bis zum professionellen Betreiber:

Kategorie

Einsatzbereich

Anforderung

A1/A3 (Open Category)

Flüge fernab von Menschen bzw. mit geringem Risiko

Online-Kompetenznachweis

A2 (Open Category)

Flüge in reduziertem Sicherheitsabstand zu Personen

Theorieprüfung + Praxistraining

STS (Specific Category, Standardszenario)

Professionelle Einsätze mit höherem Risiko, z. B. über bebautem Gebiet oder in größerer Distanz

Zertifizierte Ausbildung, Kenntnisnachweis, spezielle Betriebsgenehmigung

SKYLENZ-Piloten sind STS-zertifiziert – die höchste Standardstufe für professionelle Drohnenoperationen in der EU. Das bedeutet: Einsätze sind auch dort möglich, wo Hobby-Piloten mit A1//A3 oder A2-Lizenz an ihre Grenzen stoßen, etwa bei Inspektionen über bewohntem Gebiet oder in der Nähe von Infrastruktur.

 

 

Versicherung: Abgesichert für jeden Einsatz

Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben – SKYLENZ geht hier bewusst über das Minimum hinaus. Jeder Einsatz ist über eine spezielle Haftpflichtversicherung für gewerbliche Drohnenflüge abgesichert. Das schützt:

  • Auftraggeber, falls während eines Einsatzes ein Schaden am Gebäude, an der Anlage oder an Dritten entsteht,
  • SKYLENZ selbst, um auch bei anspruchsvollen Einsätzen (z. B. über Solarparks, Industriedächern oder in der Nähe von Personen) rechtssicher arbeiten zu können,
  • und schafft Vertrauen bei Betreibern, Versicherern und Gutachtern, die vor der Beauftragung gezielt nach einem gültigen Versicherungsnachweis fragen.

Der Versicherungsnachweis wird auf Anfrage vor jedem gewerblichen Einsatz zur Verfügung gestellt.

 

 

IEC TS 62446-3 und SkyVisor: Zertifizierte Qualität bei der PV-Thermografie

Gerade bei der Photovoltaik-Thermografie zählt nicht nur der Flug, sondern vor allem die Auswertung. SKYLENZ führt PV-Inspektionen in Anlehnung an die internationale Norm IEC TS 62446-3 durch – dem Standard für die thermografische Außeninspektion von PV-Modulen und -Anlagen im Betrieb.

Konkret bedeutet das:

Messbedingungen nach Norm: Der Flug erfolgt erst ab einer Solareinstrahlung von mindestens 600 W/m², wie es die IEC-Vorgabe verlangt.

  • Auf Wunsch KI-gestützte Auswertung mit SkyVisor: Die erfassten Wärmebild- und RGB-Daten werden über die spezialisierte Plattform SkyVisor ausgewertet, die ebenfalls nach IEC TS 62446-3 arbeitet und unter anderem von großen europäischen Energieversorgern eingesetzt wird.
  • Strukturierter Prüfbericht: Jede thermische Auffälligkeit wird mit IR-Bild, RGB-Gegenstück, GPS-Koordinate und Temperaturdifferenz zum Referenzmodul dokumentiert und nach Dringlichkeit priorisiert – von unauffällig bis sicherheitsrelevant.

Das Ergebnis ist kein roher Bilderstapel, sondern ein handlungsfähiger Bericht, der innerhalb laufender Garantiefristen gegenüber Modulherstellern und EPC-Contractors als Nachweis anerkannt wird und dem O&M-Management hilft, Wartungsbudgets dort einzusetzen, wo sie den größten Effekt haben. Mehr zum genauen Ablauf einer PV-Inspektion gibt es in unserem Beitrag „So inspizieren unsere Drohnen Ihre PV-Anlage“.

 

 

Was kostet ein Drohneneinsatz?

Viele Anfragen drehen sich zuerst um den Preis. Deshalb hier die Einordnung: Einsätze bei SKYLENZ starten ab 100 € pro Einsatz – etwa für kleinere Inspektionen, punktuelle Aufnahmen oder überschaubare Flächen. Der finale Preis hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Flächengröße bzw. Anzahl der zu inspizierenden Module oder Gebäudeteile,
  • Aufwand für Genehmigungen und Anfahrt,
  • gewünschte Auswertungstiefe (z. B. einfache Sichtprüfung vs. vollständiger IEC-konformer Prüfbericht via SkyVisor),
  • Nachbearbeitung und Reporting-Format.

Für eine individuelle Einschätzung lohnt sich immer eine kurze Anfrage – gerne über unser Kontaktformular oder telefonisch unter +49 170 2991800.

 

 

Fazit: Sicherheit und Transparenz als Grundprinzip

Genehmigung, Lizenz, Versicherung, Zertifizierung, Preis – das sind fünf Bausteine, die zusammen zeigen, warum ein professioneller Drohneneinsatz mehr ist als ein Flug mit Kamera. Bei SKYLENZ ist jeder dieser Schritte dokumentiert und nachvollziehbar, damit Auftraggeber sich auf das Ergebnis verlassen können – ob PV-Anlage, Gebäude oder Infrastruktur.

 

Mehr über unser Team und unsere Zertifizierungen gibt es auf der Über-uns-Seite, Antworten auf häufige Fragen in unseren FAQ.

 

Quellen:

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