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Kein Gerüst, keine Leiter, keine Lücken: So inspizieren unsere Drohnen Ihre PV-Anlage

Zwischen 70 und 80 Prozent aller inspizierten Photovoltaikanlagen in Deutschland weisen messbare Defekte auf — selbst wenn die Anlage scheinbar problemlos läuft. Hotspots, defekte Bypass-Dioden und Mikrorisse entziehen sich jeder Sichtkontrolle vom Boden und bleiben im Monitoring unterhalb der Alarmgrenze. Für Betreiber gewerblicher Anlagen ab 50 kWp bedeutet das: schleichende Ertragsverluste, die sich über Jahre zu fünfstelligen Beträgen summieren. Skylenz setzt bei der PV-Anlage Drohnen Inspektion Thermografie auf die DJI Matrice 4T in Kombination mit der KI-gestützten Auswertungsplattform SkyVisor — ein Workflow, der in Anlehnung an IEC TS 62446-3 durchgeführt wird und Defekte innerhalb weniger Stunden sichtbar macht, ohne Leitern, ohne Betriebsunterbrechung.

Warum manuelle PV-Kontrollen systematisch scheitern

Wer glaubt, eine jährliche Begehung genüge, unterschätzt das Problem. Bei gewerblichen Dachflächen ab 500 m² ist schon der Zugang eine logistische Herausforderung: Absturzsicherungen müssen gestellt, Zugangssperren koordiniert, Betriebsabläufe unterbrochen werden. Der Zeitaufwand ist erheblich — der Erkenntnisgewinn gering.
Der entscheidende Schwachpunkt jeder manuellen Inspektion ist technischer Natur. Das menschliche Auge sieht Glasbruch und offensichtliche Verschmutzung. Es sieht keine Temperaturunterschiede von 5 °C zwischen einer gesunden Zelle und einer mit beginnendem Hotspot — und genau dort liegt die eigentliche Gefahr. Ein einzelnes defektes Modul kann durch den Serienschaltungseffekt einen gesamten String beeinträchtigen und Leistungsverluste von 10 bis 30 Prozent in diesem String verursachen.
Hinzu kommt das Personenrisiko: Jede Begehung auf einem gewerblichen Schrägdach ist ein sicherheitsrelevanter Einsatz. Für Facility Manager bedeutet das nicht nur Haftungsfragen, sondern auch Koordinationsaufwand mit Arbeitssicherheitsbeauftragten und externen Dienstleistern. Eine Photovoltaik Inspektion per Drohne löst alle drei Probleme gleichzeitig.

Was die Thermografie-Drohne wirklich sieht

Skylenz nutzt die DJI Matrice 4T — eine professionelle Enterprise-Drohne mit integrierter Infrarot-Wärmebildkamera (8–14 µm, NETD ≤ 50 mK) und drei hochauflösenden RGB-Kameras. Die Drohne überfliegt die Dach- oder Freifläche vollautomatisch in systematischen Bahnen. Unter geeigneten Bedingungen — Einstrahlung mindestens 600 W/m², wie von IEC TS 62446-3 gefordert — erfasst sie eine 500-kWp-Anlage in zwei bis drei Stunden vollflächig.

Was das Wärmebild zeigt, bleibt bei Sichtinspektion verborgen

  • Hotspots: Lokal überhitzte Zellen durch Zelldefekte oder Teilverschattung — Leistungsverlust bis zu 20 % pro Modul, im schlimmsten Fall Brandgefahr.
  • Defekte Bypass-Dioden: Schalten ganze Substringgruppen dauerhaft ab; Ertragsverlust 30 bis 60 % des betroffenen Moduls.
  • Mikrorisse und Zellbrüche: Entstehen durch Windlast, Schneedruck oder Transportschäden — im Sichtbild unsichtbar, im Thermogramm klar erkennbar.
  • PID-Effekt: Zeigt sich als schachbrettartiges Muster im Randbereich; kann nach einigen Jahren 30 % und mehr Leistungsverlust verursachen.
  • Verschattungsanalyse: Partielle Abschattungen durch Vegetation, Aufbauten oder Fremdkörper werden präzise lokalisiert.

Die simultane Erfassung mit IR- und RGB-Kamera erlaubt es, jeden Befund einem konkreten Modul und einer GPS-Koordinate zuzuordnen — modulscharf und reproduzierbar.

Auswertung und Berichtsqualität: KI trifft Normrahmen

Die eigentliche Stärke des Skylenz-Workflows liegt neben der Erfassung auch in der Auswertung. Auf Wunsch werden die Thermografiedaten werden über SkyVisor verarbeitet — eine spezialisierte KI-Plattform aus Frankreich, die unter anderem von EDF Renewables, TotalEnergies und Voltalia eingesetzt wird. SkyVisor analysiert IR- und RGB-Aufnahmen vollautomatisch, identifiziert und klassifiziert Defekte nach Schweregrad und erstellt strukturierte Inspektionsberichte in Anlehnung an IEC TS 62446-3.
Das bedeutet konkret: Jede thermische Anomalie wird mit IR-Bild, RGB-Gegenstück, GPS-Koordinate und Temperaturdifferenz zum Referenzmodul dokumentiert. Defekte werden nach Priorität eingestuft — von unauffällig bis kritisch mit Sicherheitsrelevanz. Das Ergebnis ist ein handlungsfähiger Bericht, kein roher Bilderstapel. Und natürlich haben wir auch weitere Programme im Einsatz, wie beispielsweise das DJI Wärmebild-Analysetool.

Dieser Bericht erfüllt drei unmittelbare Verwendungszwecke. Bei Versicherungsschäden durch Hagel oder Blitzeinschlag liefert er die dokumentierte Ausgangslage für die Regulierung. Innerhalb laufender Garantiefristen ist er gegenüber Modulherstellern und EPC-Contractors als Nachweis anerkannt. Und für das O&M-Management priorisiert er Reparaturmaßnahmen nach Dringlichkeit — Wartungsbudgets fließen dorthin, wo sie den größten Effekt haben.

Wann rechnet sich die Inspektion? Eine Konkrete Beispielrechnung

Für eine 200 kWp Aufdachanlage könnte die Berechnung wie folgt aussehen:
  • Jahresertrag bei Vollbetrieb: ca. 190.000 kWh
  • Vermiedener Strombezug: 0,22 €/kWh → Jahresertragswert ca. 41.800 €
  • Ertragsverlust bei 8 % defekten Modulen (25 % Minderleistung): ca. 836 €/Jahr
  • Verlust bei einem String-Defekt (30 % Minderleistung): 1.500 – 3.000 €/Jahr
  • Geschätzte Kosten Drohneninspektion (einmalig und je nach Aufwand): 800-1.000 €

Fazit: Ein einziger gefundener und behobener String-Defekt amortisiert die Inspektion im selben Jahr. Für Freiflächenanlagen ab 1 MWp ist die Rechnung noch eindeutiger: Bei einer 5-MWp-Anlage können unentdeckte Defekte jährliche Verluste von über 50.000 € verursachen — die Inspektionskosten sind dagegen vernachlässigbar. Unsere Empfehlung: Inspektionsintervall alle ein bis zwei Jahre. Nach Sturm- oder Hagelschäden sowie vor Ablauf von Garantiefristen immer anlassbezogen.

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Skylenz führt PV-Thermografie-Inspektionen für Gewerbebetriebe, Industrie- und Logistikdächer sowie Freiflächenanlagen in NRW und bundesweit durch — mit der DJI Matrice 4T, STS-zertifizierten Piloten und KI-gestützter Auswertung in Anlehnung an IEC TS 62446-3. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, was Ihre Anlage wirklich leistet — und was sie kostet.

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