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Solarstrom-Rekord in der EU: Warum jetzt jede PV-Anlage eine Thermografie-Kontrolle braucht

Ein Meilenstein für die Energiewende: Im Juni 2026 kam laut der Energie-Denkfabrik Ember erstmals ein Viertel des gesamten EU-Stroms aus Sonnenenergie – damit war Solar die größte einzelne Stromquelle des Kontinents, vor Kernenergie, Erdgas, Windkraft, Wasserkraft und Kohle. In Deutschland lag der Anteil im Mai und Juni jeweils bei mindestens einem Drittel.

 

Solar ist jetzt die größte Stromquelle der EU

Björn Alexander, Meteorologe und Gründer von SKYLENZ, ordnet die Zahlen ein: „Das ist kein Ausreißer mehr, das ist eine strukturelle Verschiebung. Wer heute eine Solaranlage betreibt, betreibt ein Kraftwerk, das inzwischen im europäischen Strommix ganz oben mitspielt. Und mit dieser Bedeutung wächst auch die Erwartung an Verfügbarkeit und Ertrag.“

 

 

Die Zahlen im Detail

  • EU-weit: rund 25 % des Stroms im Juni 2026 aus Solarenergie – laut Ember erstmals die größte Stromquelle der Union, noch vor Atomkraft, Gas, Wind, Wasserkraft und Kohle.
  • Deutschland: Mai und Juni 2026 jeweils mindestens ein Drittel des Stroms aus Sonnenkraft – neuer Rekordwert für beide Monate (ZEIT ONLINE).
  • Ausbaudynamik: Der Zubau wurde 2026 zusätzlich befeuert – teils aus Sorge um Energieversorgungssicherheit im Zuge des Iran-Konflikts, teils durch den Vorzieheffekt vor den geplanten Förderkürzungen (ZEIT ONLINE).
  • Privater Zubau: Allein im Juni 2026 gingen bundesweit knapp 40.000 neue Aufdach-Anlagen (5–25 kWp) ans Netz – der stärkste Monat des Jahres, insgesamt rund 186.700 Anlagen von Januar bis Juni (memodo.de).
  • Gewerbespeicher: +76 % mehr Speichersysteme im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – die installierte Leistung wächst nicht nur bei der Erzeugung, sondern auch bei der Flexibilität (memodo.de).

„Jede dieser Zahlen bedeutet: mehr Module, mehr Wechselrichter, mehr Fläche unter Dauerbelastung“, so Alexander. „Und jede dieser Anlagen altert – ab dem ersten Tag.“

 

 

Warum der Boom das Risiko erhöht, nicht nur die Erträge

Mehr installierte Leistung bedeutet nicht automatisch mehr überwachte Leistung. Viele Anlagen, die 2026 im Rekordtempo ans Netz gingen, laufen danach jahrelang ohne systematische Kontrolle – bis ein Ertragseinbruch auffällt, der oft schon Monate zurückliegt.

„Das Problem ist die Unsichtbarkeit von Schäden“, erklärt Alexander. „Ein Hotspot durch eine defekte Bypass-Diode, ein Mikroriss durch thermischen Stress, eine Anschlussdose, die sich erwärmt – das sieht man von unten nicht. Man sieht es erst auf dem Stromertrag am Jahresende. Oder gar nicht, bis es zum Brandrisiko wird.“

Genau deshalb positioniert sich SKYLENZ mit einem Angebot, das in Anbetracht der Rekordzahlen nochmals an Relevanz gewinnt: die jährliche Thermografie-Befliegung von Solarparks und Dachanlagen.

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Was eine jährliche Thermografie-Befliegung konkret leistet

Eine drohnengestützte Thermographie, mit der DJI Matrice 4T beispielsweise, deckt Defekte auf, die bei einer normalen Sichtkontrolle unentdeckt bleiben:

  • Hotspots durch Zellrisse, Delamination oder Verschattung
  • Bypass-Fehler in Halbzellen-Modulen
  • Modulausfälle einzelner Strings, die den Gesamtertrag drücken, ohne dass die Anlage komplett ausfällt
  • String- und Anschlussfehler, die sich über Monate zu Ertragsverlusten summieren

Die Auswertung erfolgt normkonform nach IEC TS 62446-3, sodass Betreiber, Versicherungen und Gutachter ein einheitliches, belastbares Klassifizierungsschema erhalten – von unkritischer Abweichung bis sicherheitsrelevantem Defekt mit Handlungsbedarf.

„Viele Betreiber denken, eine Thermografie sei etwas für den Schadensfall“, sagt Alexander. „Tatsächlich ist ihr größter Wert die jährliche Routine – man findet die Probleme, bevor sie Geld kosten, nicht danach.“

 

 

Kosten vs. Ertragsverlust: Warum sich die Kontrolle rechnet

Mit der nächsten turnusmäßigen Degression der Einspeisevergütung zum 1. August 2026 – aktuell 7,78 ct/kWh bei Teileinspeisung, 12,34 ct/kWh bei Volleinspeisung (memodo.de) – wird jede Kilowattstunde spürbarer. Ein unentdeckter Hotspot, der über ein Jahr 3–5 % Ertrag kostet, summiert sich bei einer mittelgroßen Dachanlage schnell auf mehrere hundert Euro – bei Solarparks entsprechend mehr.

Eine Drohnenbefliegung mit thermografischer Auswertung ist dagegen in wenigen Stunden erledigt und amortisiert sich in der Regel bereits über den ersten entdeckten Defekt.

 

 

Was SKYLENZ anbietet

  • PV-Thermografie für Dachanlagen und Solarparks, ab 100 €
  • Jahreskontrolle im Abo – regelmäßige Befliegung mit Vergleichsauswertung über die Zeit
  • Auswertungsbericht mit Klassifikation – belastbar für Betreiber, Versicherung und Gutachter
  • Ergebnis in 48 Stunden

 

 

FAQ – Häufige Fragen zur PV-Thermografie im Solarboom-Jahr 2026

Warum ist eine Thermografie-Kontrolle jetzt wichtiger als früher?

Weil deutlich mehr Anlagen ans Netz gegangen sind – laut Ember kam im Juni 2026 erstmals ein Viertel des EU-Stroms aus Solarenergie. Mehr installierte Leistung bedeutet auch mehr Anlagen, die ohne regelmäßige Kontrolle altern und Defekte unentdeckt akkumulieren.

Wie oft sollte eine PV-Anlage thermografisch geprüft werden?

Für Dachanlagen empfiehlt sich eine jährliche Kontrolle, für Solarparks je nach Größe und Alter der Anlage auch häufiger – insbesondere nach Extremwetterphasen wie Hitzewellen oder Hagel.

Was kostet eine Thermografie-Befliegung?

Bei SKYLENZ startet die Inspektion ab 100 € für kleinere Dachanlagen. Der Preis richtet sich nach Anlagengröße und Aufwand – ein unverbindliches Angebot gibt es vorab.

Wer ist Ember, und wie verlässlich sind die Zahlen zum Solarstromrekord?

Ember ist eine unabhängige Energie-Denkfabrik, die europaweit Stromdaten auswertet und regelmäßig zitierte Marktberichte veröffentlicht. Die Zahlen zum Juni-2026-Rekord wurden unter anderem von ZEIT ONLINE aufgegriffen und eingeordnet.

 

Quellen: ZEIT ONLINE – Neuer Solarstromrekord in Deutschland im Mai und Juni (13. Juli 2026) | ZEIT ONLINE – Irankrieg und Berliner Sparpläne lösen Solarboom aus | t-online – Solar bricht neuen Rekord: PV im Juni die wichtigste Energiequelle | memodo.de – PV-Marktupdate Juli 2026

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